Salam Hikmat - Kandidat für Berg Fidel, Vennheide & Hiltrup-West

Salam wurde im Irak geboren und kam 1995 nach Deutschland. Seit 21 Jahren arbeitet er als Lackierer bei der BASF Coatings in Hiltrup.

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

in den letzten Jahren hat sich die Ratsmehrheit aus CDU und Grünen nicht genügend um Berg Fidel gekümmert. Dabei gäbe es zahlreiche wichtige Themen, bei denen wir dringende Verbesserungen benötigen. Ich persönlich finde es unerträglich, dass es während Preußenspielen keine Busverbindungen durch Berg Fidel gibt. Menschen wie meine 80 Jahre alte Mutter sind dann von der Außenwelt abgeschnitten. Wir fordern daher die Einrichtung eines Shuttle-Busses aus Berg Fidel zur Hammer Straße während der Preußenspiele.

Ein integriertes Entwicklungskonzept für Berg Fidel
Berg Fidel ist ein Stadtteil, in dem die Gesamtentwicklung stehen geblieben ist. Insbesondere bezüglich der sozialen Gerechtigkeit gibt es erhebliche Probleme! Leider kümmert sich die Stadt zu wenig um die Weiterentwicklung der sozialen und integrativen Angebote vor Ort.
Auch Geschäftsaufgaben und die zunehmende Vermüllung des Stadtbilds sollten mehr Aufmerksamkeit von Politik und Verwaltung erhalten. Wir fordern deshalb schon seit 2018 ein Integratives Entwicklungskonzept für Berg Fidel. Mit einem solchen Konzept können beim Bund und der Landesregierung Förderungen für eine soziale und infrastrukturelle Weiterentwicklung beantragt werden. Handlungsfelder wie Integration, Sozialer Arbeitsmarkt, Infrastruktur, Sicherheit, Bildung und Jugend sowie Begegnung und Heimat werden dabei genauer unter die Lupe genommen. Erarbeitet wird ein
solches Konzept in enger Absprache mit den Menschen vor Ort. Ziel sind konkrete Verbesserungen der
Lebensqualität im Stadtteil. Leider kam es unter der bisherigen CDU/Grünen-Koalition im Rathaus immer noch zu keinem Beschluss über unseren Antrag.

Quartiersmanager*in und Einkaufszentrum
Es ist höchste Zeit, dass Berg Fidel wie auch Hiltrup-Ost und Coerde eine*n Quartiersmanager*in bekommt, der*die sich hauptamtlich für die Anliegen der Bürger*innen, sowie der Akteur*innen im Stadtteil einsetzt! So hätte man eine Ansprechperson, der man vertrauen kann und die immer ein offenes Ohr hat.
In einem Entwicklungskonzept ließen sich zudem unter Beteiligung der Kaufleute neue Ideen für das Einkaufszentrum entwerfen. In den letzten Jahren hat die Attraktivität des Zentrums deutlich abgenommen und beispielsweise die Räume der alten Sparkassen-Filiale stehen noch immer leer. Wir brauchen neuen Schwung und einen gemeinsamen Dialog darüber, wie wir die Situation für alle verbessern können.

LEG-Wohnungen seit 2008 ein Problem
Die SPD hat schon 2008 gegen den Verkauf der 690 LEG-Wohnungen in Berg Fidel durch die CDU- Landesregierung an einen US-Investor protestiert. In unseren Bürger*innensprechstunden wurden die vielen Probleme deutlich, mit denen die Mieter*innen der LEG tagtäglich zu kämpfen haben: Sie haben keine*n Ansprechpartner*in. Es fehlt ein*e Hausmeister*in, der*die sich um die Probleme in den Wohnungen kümmert. Bei Beschwerden landet man bei einer anonymen Telefonnummer. Außerdem werden Reparaturen und die Bekämpfung von Schimmelbefall viel zu lange aufgeschoben. Die Probleme bestehen seit vielen Jahren und trotzdem duckt sich die CDU seit langem weg und lässt die Mieter*innen allein. Die Stadt sollte mit ihren Möglichkeiten auf die LEG einwirken und sich für die Interessen der Bürger*innen einsetzen. Ferner fordern wir eine kostenlose Mietberatung, um auf diese Weise mit professioneller Unterstützung größeren Druck auf die LEG ausüben und somit die Mieter*innern besser unterstützen zu können.

Ihr Salam Hikmat

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