Simon Kerkhoff - Kandidat für Hiltrup-Ost

Simon ist in Hiltrup-Ost aufgewachsen, hat am Kant-Gymnasium Abitur gemacht und arbeitet seit fünf Jahren als freier Mitarbeiter bei den WN.

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

unser Stadtteil wird sich in den nächsten Jahren stark verändern. Nördlich des Osttors wird ein neues Viertel entstehen, das mehr als 2.000 Menschen eine neue Heimat bieten wird. Neben den Herausforderungen, die ein solches Projekt mit sich bringt, bietet es aber für uns alle auch große Chancen.
Die Nahversorgungslage in Hiltrup-Ost ist dürftig und im neuen Viertel muss deshalb genügend Raum für neue Geschäfte entstehen. Möglicherweise lässt sich bei den Planungen des Baugebiets sogar ein kleiner Dorfplatz mit einem Wochenmarkt umsetzen.
Außerdem wird sich die Altersstruktur erheblich verändern, denn aktuell ist mehr als ein Drittel der Bevölkerung in Hiltrup-Ost über 60 Jahre alt. Für unsere älteren Mitmenschen müssen wir bei den Planungen des Baugebiets unbedingt sorgen. Denn momentan gibt es bei uns zu wenig altengerechten und barrierefreien Wohnraum.
Der TuS Hiltrup würde gerne ein Reha-Sportzentrum nahe seiner Fußball-Anlage bauen. Diesen Wunsch unterstützen wir voll und ganz, denn wir brauchen ein breiteres sportliches Angebot vor Ort. Für die vielen jungen Familien, die zu uns kommen werden, sind weitere Sportanlagen dringend notwendig.

Die Verkehrssituation muss verbessert werden
Zur Wahrheit gehört aber auch, dass durch die wachsende Bevölkerung die Verkehrsbelastung zunehmen wird. Schon jetzt gibt es morgens regelmäßig Staus auf den Hauptverkehrsachsen. Deswegen müssen wir unbedingt den öffentlichen Nahverkehr und die Radwege attraktiver gestalten. Wir fordern für den Radverkehr unter anderem: Einen beidseitigen Ausbau der Radwege am Albersloher Weg und am Kanal. Für die Kanalwege bedeutet das, dass sie im Dunkeln beleuchtet und die Oberflächen geglättet, also von Wurzelschäden und Schlaglöchern befreit werden müssen.
Ferner muss die Taktung der Busse erhöht werden. Beispielsweise fährt die Linie 18 selbst in der Hauptverkehrszeit nur einmal stündlich – das ist zu wenig. Zudem sind Bustickets für viele Menschen einfach zu teuer, denn ein Einzelticket im Bus kostet aktuell 3,30 Euro. Wir fordern die Senkung der Busticket-Preise auf einen Euro pro Fahrt und auf einen Euro im Abo rund um die Uhr. Denn Busfahren muss endlich für alle bezahlbarer und attrakti- ver werden!
Zudem setzen wir uns für den Bau einer Verkehrsstation an der Ostseite des Hiltruper Bahnhofs ein. Hier sollen diebstahlgesicherte Fahrradparkhäuser entstehen und zusätzlich benötigen wir endlich CarSharing-Stellplätze und Ladesäulen für Elektro-Autos am Bahnhof!

Das Freibadgelände ganzjährig nutzbar machen
Wir sind überzeugt davon, dass man aus der großen Liegewiese des Freibads am Hiltruper See mehr machen kann! Viele können sich noch gut an die Konzerte erinnern, die hier früher stattgefunden haben. Herbert Grönemeyer, die Simple Minds und weitere waren hier. Heute bleiben das Freibadgelände und die große Wiese über 30 Wochen im Jahr hinter einem Zaun verriegelt.
Dabei gibt es viele Ideen, wie man die Fläche ganzjährig nutzbar machen könnte: Durch den Bau eines Klettergartens etwa oder durch die temporäre Umwidmung zu einem öffentlichen Park in den Monaten, in denen das Freibad geschlossen hat. Zudem sollten die Sanitäranlagen für Sporttreibende am See geöffnet werden. Wir wollen uns im Stadtrat dafür einsetzen, dass wir aus dieser Fläche etwas machen, von dem alle Hiltruperinnen und Hiltruper etwas haben!

Ihr Simon Kerkhoff

PS: Weitere Themen und Ideen von mir finden Sie auf meiner Facebook-Seite und auf Instagram.