Gustav-Heinemann-Bürgerpreis 2026

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde,
liebe Genossinnen und Genossen,

die Sozialdemokratische Partei Deutschlands wird im Jahr 2026 erneut den Gustav-Heinemann-Bürgerpreis verleihen. Mit diesem Preis würdigt die SPD Menschen und Initiativen, die mit Bürgermut, Zivilcourage und demokratischem Engagement Verantwortung für unsere Gesellschaft übernehmen.

Vorgeschlagen werden können Einzelpersonen, Organisationen, Vereine, Verbände oder Projekte, die sich in besonderer Weise für Demokratie, Zusammenhalt, soziale Gerechtigkeit und Mitbestimmung einsetzen. Gesucht werden Vorbilder, die nicht wegsehen, sondern handeln – die Haltung zeigen, Verantwortung übernehmen und damit andere ermutigen.

Gustav Heinemann stand wie kaum ein anderer für einen demokratischen und sozialen Rechtsstaat, für Bürgernähe und für die Überzeugung, dass Demokratie vom aktiven Mitwirken der Bürgerinnen und Bürger lebt. Sein Verständnis von Bürgermut war immer politisch im besten Sinne: ein Eintreten für Freiheit, Frieden und Menschlichkeit – auch dann, wenn es unbequem ist. Seine offene Art und seine Nähe zu den Menschen machten ihn zum „Bürgerpräsidenten”.

Gerade in einer Zeit tiefgreifender gesellschaftlicher Veränderungen und im Zuge der programmatischen Weiterentwicklung der SPD wollen wir mit dem Gustav-Heinemann-Bürgerpreis deutlich machen: Unsere Demokratie braucht engagierte Bürgerinnen und Bürger, die sie täglich mit Leben füllen. Der Preis würdigt Engagement, das Antworten auf die Fragen unserer Zeit sucht und zeigt, wie solidarisches Handeln, Respekt und gesellschaftlicher Zusammenhalt konkret aussehen können.

Der Gustav-Heinemann-Preis wurde 1976 auf Initiative von Willy Brandt vom SPD-Parteivorstand ins Leben gerufen. Er ist mit 10.000 Euro dotiert. Über die Vergabe entscheidet ein Kuratorium. Die Preisverleihung findet voraussichtlich im Mai 2026 in Berlin statt.

Vorschläge für Preisträger*innen können bis zum 13. März 2026 digital eingereicht werden