Aktuelles

  • „Wir haben auch eine kommunale Verantwortung gegenüber den im Mittelmeer aus Seenot geretteten Geflüchteten. Daher soll Münster als gutes Beispiel für andere Städte vorangehen und 100 geflüchtete Menschen zusätzlich und freiwillig aufnehmen“, fordert Dr. Michael Jung, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion. Die SPD-Fraktion legt dazu einen Antrag zur sofortigen Beschlussfassung für die nächste Ratssitzung vor.

    „Dabei nehmen wir uns insbesondere auch den aktuellen Beschluss des Rates der Stadt Osnabrück als Vorbild“, so Jung. Bei einer gemeinsamen Fraktionssitzung in Osnabrück zeigten sich die dortigen Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten daher erfreut über den Antrag der Münsteraner SPD, der u. a. auf den Osnabrücker Ratsbeschluss Bezug nimmt.

    Datum · Autor

  • Ein junges Paar bekommt ein zweites Kind, doch eine größere Wohnung können sie sich nicht leisten. Die Friseurin arbeitet in der Stadt, aber sie muss über eine Stunde pendeln, um die Miete bezahlen zu können. Die Löhne in Deutschland steigen, doch explodierende Mietpreise lassen davon immer weniger übrig.
    Bezahlbarer Wohnraum für alle ist die soziale Frage des 21. Jahrhunderts.

    Darum haben wir mehr Mieterschutz und mehr sozialen Wohnungsbau im Koalitionsvertrag durchgesetzt. Ein wichtiger und notwendiger Schritt. Doch die dramatische Lage am Mietmarkt zeigt: Wir müssen noch mehr tun! Die SPD ist bereit, kurzfristig kraftvolle Maßnahmen zu vereinbaren, die der Größe der Herausforderung gerecht werden.

    Datum · Autor

  • Seit Tagen werden die Nachrichten von den rechten Demonstrationen in Chemnitz beherrscht. Wahrscheinlich haben auch viele von Euch mit großer Sorge beobachtet, wie sich in Folge eines Verbrechens tausende Bürger mit Neonazis verbrüdert haben, die nicht davor zurückschrecken den Hitlergruß zu zeigen, Journalisten zu bedrohen und teilweise sogar ausländische Mitbürger körperlich anzugreifen.

    Vielen von uns fällt es schwer die richtigen Worte zu diesem Thema zu finden, wenn es denn überhaupt „die richtigen Worte“ gibt. Jedenfalls wollen wir die Ausschreitungen zum Anlass nehmen, uns zu einer Diskussionsveranstaltung mit allen interessierten Mitgliedern zu treffen.

    Ihr seid herzlich eingeladen am Mittwoch, den 19. September um 18 Uhr ins Séparée des Café Papageno an der Marktallee: “Chemnitz, Seehofer und die Folgen”

    Datum · Autor

  • In Chemnitz haben wir die Instrumentalisierung eines Verbrechens durch Organisationen und Parteien beobachten müssen, deren Weltbild grundlegend von Rassismus geprägt ist. In der Folge kam es zu einem Aufmarsch menschenfeindlicher Akteure aus ganz Deutschland, die Hetzjagden auf Menschen veranstalteten, deren Aussehen als „anders“ definiert wurde und die sich z.T. offen in die Tradition der Nationalsozialisten stellten. Die Situation war Resultat einer gesellschaftlichen Stimmungslage, die auch von etablierten Politkern und Medien herbeigeführt worden ist.

    Wir Hiltruper wollen am 13.9. Gesicht zeigen und Zeichen für „Herz statt Hetze“ setzen, denn die Angriffe und Parolen in Chemnitz fordern die ganze Gesellschaft heraus und betreffen damit auch uns.

    Datum · Autor

  • „Staatstragend stellt sich Herr Weber vor den Oberbürgermeister und seine Verwaltung und nimmt dabei komplett aus dem Blick, dass es bereits beschlossene Konzepte gibt, die bei richtiger Umsetzung die Katastrophe möglicherweise hätten verhindern können“, kommentiert Dr. Michael Jung, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion, die Stellungnahme des CDU-Fraktionsvorsitzenden zum Fischsterben am Aasee. „Es geht eben nicht um ein Handeln ‚auf Knopfdruck‘, wie es Herr Weber darstellt, sondern um eine mögliche fehlende Umsetzung präventiver Maßnahmen. Webers Stellungnahme lässt daher hinterfragen, ob die CDU tatsächlich an einer umfassenden Aufklärung der Ökokatastrophe interessiert ist.“

    Datum · Autor