Berg Fidel und Amelsbüren sind Stadtteile, in denen viele junge Leute leben. Trotzdem gibt es in beiden Stadtteilen keinen großen Bolzplatz. Das wollen wir ändern und haben die Einrichtung jeweils eines neuen Bolzplatzes in Berg Fidel und Amelsbüren beantragt. Außerdem fordern wir für einige Hiltruper Anlagen eine bessere Pflege. Die WN berichteten am 24. Juli über unsere Anträge.

Das Stadtteilhaus Lorenz-Süd ist ein wichtiger Anlaufpunkt für viele Menschen im Stadtteil Berg Fidel. Die Berg Fidel-Beauftragten des SPD-Ortsvereins Hiltrup-Berg Fidel, Annette Ulrich und Salam Hikmat, besuchten gemeinsam mit dem SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Simon Kerkhoff das Stadtteilhaus. Dort führten sie ein langes Gespräch mit Einrichtungsleiter Berthold Götte und Bernhard Paschert, dem stellvertretenden Jugendamtsleiter.
„Uns hat insbesondere interessiert, welche Auswirkung die Corona-Pandemie auf die Kinder- und Jugendarbeit in Berg Fidel hatte und hat. Glücklicherweise konnte das Stadtteilhaus mit vielen kreativen Angeboten weiterhin den Kontakt zu einem großen Teil der jungen Stadtteilbevölkerung halten. Hier wird eine sehr wichtige Arbeit für unseren Stadtteil geleistet und wir sind dankbar für das Engagement der Mitarbeitenden bei Lorenz-Süd“, betonen Annette Ulrich und Salam Hikmat.

Die Bezirksvertretung (BV) Hiltrup beschloss in ihrer Sitzung am vergangenen Donnerstag einstimmig, dass an der Fahrradstraße Max-Winkelmann-Straße ein einseitiges Halteverbot eingeführt wird. Dieses gilt zunächst befristet bis zum 30. Juni 2022 und wird von einer Evaluation und Bürgerbeteiligung begleitet. Im Sommer 2022 wird die BV über die dauerhafte Festschreibung des Halteverbots entscheiden.
„Die Parteien in der BV haben sich auf eine pragmatische Lösung geeinigt, die wir als SPD-Fraktion vorgeschlagen haben. Wir halten die Einführung eines einseitigen Halteverbots vor allem mit dem Blick auf die Bevölkerungsentwicklung in Hiltrup-Ost für richtig: In den kommenden Jahren werden wieder erheblich mehr Schulkinder mit dem Fahrrad über die Max-Winkelmann-Straße zum Schulzentrum fahren. Je mehr Sicherheit wir Kindern auf dem Schulweg bieten können, desto besser“, betont Simon Kerkhoff, Vorsitzender der SPD-Fraktion.

Gemeinsam mit Mitgliedern des SPD-Ortsvereins Hiltrup-Berg Fidel war Bundesumweltministerin Svenja Schulze am Wochenende im Stadtteil Berg Fidel unterwegs. Dort kam die SPD-Bundestagskandidatin für Münster beim Haustürwahlkampf mit zahlreichen Bewohnerinnen und Bewohnern des Stadtteils ins Gespräch. Thema dabei war immer wieder das Wohnungsunternehmen LEG, das in Berg Fidel knapp 700 Wohnungen vermietet. Seit Jahren fällt das börsennotierte Unternehmen negativ auf, da es in den LEG-Wohnungen regelmäßig zu Wasserschäden, defekten Aufzügen und großflächigem Schimmelbefall kommt und das Unternehmen Sanierungen und notwendige Reparaturen auf die lange Bank schiebt. Svenja Schulze wurde dabei von LEG-Mietenden auch in ihre Wohnungen eingeladen, um ihr den Schimmelbefall zu zeigen. Außerdem wurde ihr von einer LEG-Mieterinitiative ein Schriftverkehr mit dem Unternehmen übergeben, der die übliche Praxis der LEG belegt, dringend notwendige Reparaturmaßnahmen auf ihre Mieterinnen und Mieter abzuwälzen.

„Die LEG Immobilien AG hat alleine 2020 einen Jahresüberschuss von 1,36 Mrd. Euro nach Steuern erwirtschaftet. Es ist beschämend, dass sich ein derart finanzkräftiges Unternehmen insbesondere in einem der wenigen Stadtteile für Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen wie Berg Fidel nicht um seine vertragsgemäßen Pflichten kümmert” , erklärt Svenja Schulze.

Die Hiltruper Sozialdemokraten laden zu einer offenen Bürgersprechstunde ein. Diese wird am Mittwoch, den 16. Juni, um 17 Uhr am Hiltruper Museum (Zur Alten Feuerwache 26) stattfinden. Angeboten wird die Sprechstunde von der SPD-Ratsfrau Lia Kirsch und dem SPD-Fraktionsvorsitzenden in der Bezirksvertretung Hiltrup, Simon Kerkhoff.
„Uns interessieren die Anregungen der Bürgerinnen und Bürger: Was kann in Hiltrup noch besser laufen? Um welche Themen sollte sich die Lokalpolitik noch stärker kümmern? Wir würden uns freuen, mit Menschen aus dem Stadtteil dazu ins Gespräch zu kommen“, erläutert Lia Kirsch.

Die Skateanlage am Sportplatz Hiltrup-Süd ist eine Erfolgsgeschichte. Wir wollen die Anlage weiterentwickeln und setzen uns für eine Beleuchtungsanlage ein, damit Skatende auch in den dunklen Jahreszeiten nach dem Feierabend oder Schulschluss noch skaten können! Außerdem lassen wir schon jetzt eine kleine bauliche Erweiterung prüfen.
Heute berichteten auch die Westfälischen Nachrichten über unseren Antrag, der in der letzten Woche einstimmig von der Bezirksvertretung Hiltrup angenommen wurde.

Immer mehr Städte und Gemeinden schaffen Liegebänke an, um Wandernden, Spaziergehenden und Radfahrenden Gelegenheiten zu einer bequemen Verschnaufpause im Liegen zu ermöglichen. Die Fraktionen von SPD und FDP in der Bezirksvertretung Hiltrup wünschen sich eine Aufstellung von Liegebänken auch in Hiltrup, Amelsbüren und Berg Fidel. Dazu haben die beiden Parteien einen gemeinsamen Antrag eingereicht, in welchem die Stadt beauftragt wird, die Kosten dafür zu prüfen.
„Insbesondere an Orten mit einer schönen Aussicht werden Liegebänke sehr gut angenommen und häufig genutzt. Vorbild könnten die Liegebänke sein, die zwischen Havixbeck und Coesfeld entlang des Ludgerus-Wanderweges aufgestellt worden sind. Viele Ausflügler würden sich freuen, ähnliche Modelle auch in Münsters Süden vorzufinden“, meint Simon Kerkhoff, SPD-Fraktionsvorsitzender in der Bezirksvertretung Hiltrup.

Vertreter*innen der GRÜNEN und der SPD aus Hiltrup überreichten die Petition gegen den geplanten Schweinemaststall in Hiltrup samt dazugehöriger Unterschriftenliste an den ehrenamtlichen Bürgermeister Klaus Rosenau. Die Liste umfasst starke 6435 Unterschriften, davon allein 2236 aus Hiltrup.
Simon Kerkhoff und Annette Ulrich (SPD): „Die Bedenken bezüglich der geplante Mastanlage sind weiterhin sehr groß. Kein Wunder, denn schließlich soll es in den angrenzenden Wohngebieten in Hiltrup-Ost künftig knapp 900 Stunden im Jahr nach Schweinemist stinken – somit wird auch die geltende Emissionsrichtlinie überschritten. Knapp 6.500 Unterschriften sind ein enormes Ergebnis, mit dem wir so nicht gerechnet hätten, als wir die Petition gestartet haben. Aus unserer Sicht handelt es sich um die erfolgreichste Petition der jüngeren Hiltruper Geschichte.“