Die aktuellen Entwicklungen rund um das Baugebiet Hiltrup-Ost zeigen deutlich:
Die SPD Hiltrup/Berg Fidel lag von Anfang an richtig. Der erneut bestätigte Standort am Osttor ist und bleibt der städtebaulich sinnvollste Ansatz – und er ist dringend notwendig.
Stillstand am Osttor: Ein Problem mit Ansage
Der jüngste Zeitungsbericht („Wie ein Teil von New York“) beschreibt eindrücklich, was viele Bürgerinnen und Bürger längst erleben:
Ein zentral gelegenes Grundstück am Osttor verwahrlost seit Jahren – ohne erkennbare Entwicklung.
Das ist kein Einzelfall, sondern Ausdruck eines grundsätzlichen Problems:
fehlende Planungssicherheit und mangelnde Verbindlichkeit.
Dabei ist die Lage ideal:
mitten im Stadtteil
fußläufig erreichbar
mit direktem Bezug zu bestehender Infrastruktur (Schule, Kirche, Sport)
Und dennoch passiert viel zu lange nichts.
Die Fortschreibung des Einzelhandels- und Zentrenkonzepts 2026 bestätigt die Position der SPD klar:
Das Stadtteilzentrum gehört an den Standort Osttor / Loddenweg –
nicht, wie von der CDU vorgeschlagen, weiter östlich ins neue Baugebiet.
Die fachlichen Gründe sind eindeutig:
bessere Erreichbarkeit für den gesamten Stadtteil, deutlich höhere fußläufige Versorgung stärkere städtebauliche Integration. Eine Verlagerung hätte klare Nachteile: schlechtere fußläufige Versorgung im Westen, Schwächung gewachsener Strukturen am Osttor zusätzliche Konkurrenz zu bestehenden Standorten (z. B. Angelmodde)
Das Gutachten zeigt sogar:
Eine Verlagerung würde die räumliche Versorgung verschlechtern – trotz rechnerisch größerer Fläche.
Wachsende Bevölkerung braucht ein funktionierendes Zentrum
Mit rund 1.000 neuen Wohneinheiten und bis zu 2.500 zusätzlichen Einwohnerinnen und Einwohnern steht Hiltrup-Ost (heute ca. 6.000 Einwohner) vor einem erheblichen Wachstum.
Das ist eine große Chance – aber nur, wenn die Infrastruktur mitwächst.
Denn schon heute ist die Nahversorgung unterdurchschnittlich:
deutlich weniger Verkaufsfläche pro Kopf als im Münster- und Bundesvergleich
kein Vollsortimenter im Stadtteil
SPD fordert: Umsetzung jetzt priorisieren – Debatten beenden
Bislang wird vor allem das Baugebiet geplant, ebenso die Sportanlagen.
Der Einzelhandelsstandort dagegen existiert weiterhin nur auf dem Papier.
Für uns ist klar: Nicht der Standort ist das Problem – sondern das Zögern.
Deshalb fordern wir die Planung endlich konkret voranzutreiben
Nachbarschaft, Kirchengemeinde, lokalen Einzelhandel und den TuS frühzeitig einzubinden
die Entwicklung klar am Osttor zu priorisieren Hiltrup-Ost darf kein weiteres Beispiel für jahrelangen Stillstand werden.
Mehr als nur Einzelhandel: Ein echtes Quartierszentrum schaffen
Ein Stadtteilzentrum ist mehr als „Supermarkt plus Parkplatz“.
Die SPD Hiltrup/Berg Fidel will:
eine verlässliche Nahversorgung
eine hohe Aufenthaltsqualität
und eine starke soziale Infrastruktur
Dazu gehört auch ein sensibler Umgang mit bestehenden Gebäuden.
Marienkirche erhalten – und neu denken
Ein besonderes Anliegen vieler Menschen in Hiltrup-Ost ist die Zukunft der Marienkirche.
Unser Ansatz: Erhalt statt Abriss – aber mit neuer Nutzung.
Unsere Idee: Umbau zu hochwertigem Senioren-Service-Wohnen
Das bietet klare Vorteile: Erhalt eines identitätsstiftenden Gebäudes
dringend benötigter Wohnraum für ältere Menschen zusätzliche Belebung des Quartiers
Fazit: Jetzt ist die Zeit zu handeln
Die Fakten liegen auf dem Tisch:
Das Gutachten bestätigt den Standort Osttor
Der Bedarf ist eindeutig. Die Probleme sind sichtbar, was fehlt, ist Tempo.
Die SPD Hiltrup/Berg Fidel fordert: mehr Verbindlichkeit, mehr Geschwindigkeit – für ein lebendiges und funktionierendes Zentrum in Hiltrup-Ost!