Aktuelles

  • Die Diskussion um Blaualgen (Cyanobakterien) im Hiltruper See zeigt: Das Problem betrifft längst nicht nur den Wassersport. Wenn sich im Sommer giftige Cyanobakterien stark vermehren, geht es um den Schutz von Kindern, Badegästen, Spaziergängern – und auch von Hunden, die besonders gefährdet sind.

    Der Hiltruper Segelclub hat nun Bereitschaft signalisiert, selbst aktiv zu werden und in ein Ultraschallgerät zur Bekämpfung von Cyanobakterien zu investieren. Diese Technik wird bereits in vielen Gewässern eingesetzt. Je nach Reichweite und Leistung liegen die Kosten für geeignete Systeme zwischen rund 1.300 und 3.500 Euro, bei professionellen Anlagen etwas darüber.

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  • Die Sozialdemokratische Partei Deutschlands wird im Jahr 2026 erneut den Gustav-Heinemann-Bürgerpreis verleihen. Mit diesem Preis würdigt die SPD Menschen und Initiativen, die mit Bürgermut, Zivilcourage und demokratischem Engagement Verantwortung für unsere Gesellschaft übernehmen.

    Vorgeschlagen werden können Einzelpersonen, Organisationen, Vereine, Verbände oder Projekte, die sich in besonderer Weise für Demokratie, Zusammenhalt, soziale Gerechtigkeit und Mitbestimmung einsetzen. Gesucht werden Vorbilder, die nicht wegsehen, sondern handeln – die Haltung zeigen, Verantwortung übernehmen und damit andere ermutigen.

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  • Die gute Nachricht zuerst: Deutschland hat 2025 alle geltenden EU-Grenzwerte für Luftschadstoffe eingehalten. Das geht aus aktuellen Auswertungen des Umweltbundesamtes hervor, über die die ARD berichtet. Für Feinstaub ist es bereits das achte Jahr in Folge, für Stickstoffdioxid das zweite Jahr ohne Grenzwertüberschreitungen.

    Doch wer genauer hinschaut, erkennt: Die Entwarnung gilt nur auf den ersten Blick, denn neue Grenzwerte stellen Städte vor Herausforderungen. Ab 2030 gelten deutlich strengere EU-Grenzwerte. Und schon jetzt zeigt eine Analyse, dass rund 46 Prozent der Messstationen in Deutschland mindestens einen dieser künftigen Grenzwerte überschreiten. Besonders betroffen sind verkehrsreiche Standorte in größeren Städten.

    Für Kommunen bedeutet das: Sie müssen frühzeitig Luftreinhaltepläne entwickeln, wenn absehbar ist, dass die neuen Grenzwerte nicht eingehalten werden können. Verkehrspolitik, Stadtplanung und Klimaschutz rücken damit noch enger zusammen.

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  • Die SPD Münster sieht die aktuell hohen Mietpreise – insbesondere für möblierte Wohnungen und befristete Mietverträge – mit großer Sorge und fordert eine stärkere Regulierung. Der Wohnungsmarkt in Münster ist seit Jahren angespannt; gerade junge Menschen, Auszubildende und Studierende stoßen bei der Wohnungssuche häufig auf teure möblierte Angebote, die reguläre mietrechtliche Regelungen wie die Mietpreisbremse oft umgehen. Die SPD-Ratsfraktion begrüßt deshalb neue gesetzliche Initiativen, die genau diese Schlupflöcher schließen sollen und fordert mehr Transparenz bei Mietverträgen und eine klare Deckelung von Zuschlägen für Möblierung.

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  • In meinem sozialen Umfeld wissen natürlich alle, das ich mich seit vielen Jahren in der SPD engagiere. Beherrschendes Thema gestern und heute: „Was sagst du zum Ausgang des Bürgerentscheids vom Wochende?“

    Deshalb hier eine Meinungsäußerung zum Thema:

    Der Bürgerentscheid zur Umbenennung mehrerer Straßen im Marineviertel ist entschieden. Für viele Beteiligte – auf allen Seiten – war dieser Prozess emotional belastend. Für uns als SPD in Münster und auch hier vor Ort in Hiltrup stellt sich nun die Frage: Was lernen wir aus diesem Verfahren – jenseits des Ergebnisses?

    Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, das Anliegen selbst infrage zu stellen. Die kritische Auseinandersetzung mit Geschichte, Verantwortung und demokratischen Werten ist und bleibt richtig. Sie gehört zu unserem sozialdemokratischen Selbstverständnis. Aber politische Klugheit bemisst sich nicht nur am Ziel, sondern auch an Zeitpunkt, Verfahren und gesellschaftlicher Stimmung.

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