Aktuelles
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Hitzewelle in Hiltrup: Wir müssen lernen, mit der neuen Realität zu leben
Klimaanpassung gehört jetzt zur Kommunalpolitik
Die vergangenen Tage zeigen deutlich: Wir müssen uns an die Folgen des Klimawandels anpassen. Dazu gehören mehr Bäume, weniger versiegelte Flächen, helle Oberflächen, kühlende Grünanlagen, Trinkwasserbrunnen und öffentliche Gebäude als kühle Rückzugsorte.
Der Klimanotstand darf keine symbolische Erklärung bleiben. Er muss sich in konkreten Maßnahmen widerspiegeln – bei der Stadtplanung ebenso wie bei Neubaugebieten, Straßenumbauten und der Gestaltung unserer Plätze.
Die Hitzewarnungen des Deutschen Wetterdienstes sind deshalb nicht nur Wetterberichte. Sie sind ein Auftrag an uns alle: den eigenen Alltag anzupassen, besonders auf ältere Menschen und Kinder zu achten und unsere Stadt Schritt für Schritt hitzefester zu machen. Je früher wir handeln, desto lebenswerter bleibt Münster – und ganz besonders unser Hiltrup.
Datum · Autor Hermann Geusendam-Wode
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Hitzewelle in NRW: Der Klimanotstand darf kein Papiertiger bleiben
Der Deutsche Wetterdienst warnt aktuell vor extremer Hitze in Nordrhein-Westfalen. Temperaturen von deutlich über 35 Grad werden erwartet – und das bereits Ende Juni. Solche Hitzewellen treten immer häufiger auf und dauern oft länger an. Sie sind eine der deutlichsten Folgen des Klimawandels.
Vor sieben Jahren, am 22. Mai 2019, hat der Rat der Stadt Münster den Klimanotstand ausgerufen. Münster war damit die erste Großstadt in Nordrhein-Westfalen, die diesen Schritt gegangen ist. Das war ein wichtiges Signal. Doch heute zeigt sich: Der Klimawandel ist längst keine abstrakte Zukunftsfrage mehr. Er ist in unserem Alltag angekommen.
Datum · Autor Hermann Geusendam-Wode
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Bezahlbares Wohnen braucht jetzt neuen Realismus
Die Lage auf dem Wohnungsmarkt ist angespannt – auch bei uns vor Ort. Hohe Mieten, fehlende Angebote und kaum noch erreichbares Wohneigentum stellen viele Menschen vor große Herausforderungen. Die Ursachen sind vielfältig: steigende Baukosten, langwierige Genehmigungsverfahren und eine wachsende Nachfrage nach Wohnraum in den Städten. Umso wichtiger ist es, dass wir die richtigen Schlüsse ziehen. Bundesbauministerin Verena Hubertz vertritt deutlich: Es braucht ein Umdenken beim Bauen. Mit dem von ihr geplanten „Gebäudetyp E“ wird ein Ansatz verfolgt, der genau hier ansetzt – nämlich einfacheres, kostengünstigeres und schnelleres Bauen.
In den vergangenen Jahren sind die Standards im Wohnungsbau immer weiter gestiegen. Viele davon sind sinnvoll – etwa im Bereich Energieeffizienz oder Barrierefreiheit. Doch an anderen Stellen haben sich Anforderungen entwickelt, die das Bauen unnötig verteuern, ohne einen entsprechenden Mehrwert für die Mieterinnen und Mieter zu schaffen. Der Gebäudetyp E bietet hier die Chance, neu zu justieren: reduzierte Anforderungen etwa beim Trittschall, bei Wandstärken oder der technischen Ausstattung können Baukosten spürbar senken. Entscheidend ist, dass dabei die Wohnqualität insgesamt erhalten bleibt. Es geht nicht um „billiges Bauen“, sondern um intelligentes, effizientes Bauen.
Datum · Autor Hermann Geusendam-Wode
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Wärme aus der Tiefe – eine große Chance für Hiltrup-Ost
Seit Jahren wird über das geplante Wohngebiet Hiltrup-Ost diskutiert. Nun kommt laut verschiedenen Medienberichten ein neuer und spannender Aspekt hinzu: Der Geologische Dienst NRW plant im Jahr 2027 am Osttor eine Forschungsbohrung bis in mehr als 1.000 Meter Tiefe. Ziel ist es, herauszufinden, ob sich dort ausreichend warmes Thermalwasser befindet, um künftig als klimafreundliche Wärmequelle genutzt zu werden.
Ich halte diese Entwicklung für ausgesprochen positiv – und zwar nicht nur aus Sicht des Klimaschutzes. Denn wenn die geologischen Voraussetzungen tatsächlich so günstig sind, wie erste Untersuchungen vermuten lassen, könnte daraus eine Wärmeversorgung entstehen, die langfristig nicht nur CO₂-arm, sondern auch vergleichsweise preisstabil ist. Anders als Erdgas oder Heizöl steht Erdwärme unabhängig von internationalen Krisen und Preisschwankungen dauerhaft vor Ort zur Verfügung.
Klassisch wird dabei zunächst nur an die Beheizung der neuen Gebäude gedacht. Das Potenzial könnte jedoch deutlich größer sein. Gerade für derartige Infrastrukturprojekten gilt: Die größten Chancen entstehen oft dann, wenn man nicht nur den ersten Bauabschnitt betrachtet, sondern die Entwicklung der nächsten Jahrzehnte. Denkbar wäre ein Nahwärmenetz, das nicht nur die Neubauten versorgt, sondern perspektivisch auch angrenzende Bestandsgebiete erschließt. Die Wärme würde zentral erzeugt und effizient verteilt. Das spart Platz und Kosten für individuelle Heizungsanlagen und reduziert Wartungsaufwand sowie Energieverluste.
Datum · Autor Hermann Geusendam-Wode
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Eine stets freundliche Unbekannte - deine KI. Was weiß sie alles über dich?
Künstliche Intelligenz ist längst im Alltag angekommen. Viele Menschen nutzen Systeme wie Chatbots, Bildgeneratoren oder digitale Assistenten ganz selbstverständlich – sei es für schulische, berufliche Aufgaben, private Recherchen oder persönliche Fragen. Doch mit der wachsenden Verbreitung dieser Technologien stellt sich eine zentrale Frage: Was passiert eigentlich mit unseren Daten?
Die Antwort darauf ist komplex – und in Teilen besorgniserregend. Während wir uns bei klassischen Internetdiensten (Google Suche) längst daran gewöhnt haben, dass Cookies unser Klickverhalten speichern, geht Künstliche Intelligenz deutlich weiter. KI-Systeme analysieren nicht nur, was wir eingeben, sondern auch wie wir es tun. Aus Formulierungen, Fragestellungen und Korrekturen können Rückschlüsse gezogen werden auf:- Interessen und Vorlieben
- Denkweisen und Emotionen
- mögliche Unsicherheiten oder Schwächen und vieles mehr!
So entsteht nach und nach ein umfangreiches, tiefgehendes und immer genaueres Profil des Nutzers, das sehr weit über die bisher üblichen klassischen Internet Nutzerdaten hinausgeht! Ein weiteres Problem liegt im Umgang der Nutzerinnen und Nutzer mit der Technik selbst.
Datum · Autor Hermann Geusendam-Wode