Aktuelles

  • In der Nacht zum Sonntag wurden die Uhren wieder vorgestellt: Um 2 Uhr sprang die Zeit direkt auf 3 Uhr – die Sommerzeit hat begonnen. Damit gilt bis Ende Oktober die Mitteleuropäische Sommerzeit. Eingeführt wurde sie in Deutschland 1980, ursprünglich mit dem Ziel, Energie zu sparen und das Tageslicht besser zu nutzen. Doch der Nutzen der Zeitumstellung wird seit Jahren kritisch diskutiert. Studien zeigen, dass die Umstellung auf die Sommerzeit für viele Menschen eine Belastung sein kann.

    Für unseren Körper bedeutet die Umstellung vor allem eines: eine Stunde weniger Schlaf. Der biologische Rhythmus gerät aus dem Takt – ähnlich wie bei einem kleinen Jetlag. In den Tagen nach der Zeitumstellung berichten viele Menschen über Müdigkeit, Schlafprobleme oder Konzentrationsschwierigkeiten. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen zudem, dass in der ersten Woche nach der Umstellung mehr Verkehrsunfälle und Herz-Kreislauf-Probleme auftreten können. Der Grund liegt in der kurzfristigen Störung unseres natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus. Auch Umfragen zeigen: Viele Menschen empfinden die Zeitumstellung als Belastung. Rund 30 % der Deutschen berichten von Beschwerden, Frauen häufiger als Männer. Besonders verbreitet sind Müdigkeit, Einschlafprobleme und Reizbarkeit.

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  • Der Bundestag hat eine wichtige Reform der privaten Altersvorsorge beschlossen. Mit dem neuen Altersvorsorge-Depot, das voraussichtlich ab 2027 starten soll, wird die bisherige Förderung der privaten Vorsorge – bekannt aus der Riester-Rente – grundlegend umgebaut. Der Ansatz ist richtig: Mehr Transparenz, mehr Förderung und endlich die Möglichkeit, staatlich geförderte Altersvorsorge stärker auf kostengünstige Aktien-ETFs zu stützen.
    Gerade für viele Menschen, die sich bisher von komplizierten Riester-Produkten abgeschreckt fühlten, kann das ein Fortschritt sein. Trotzdem zeigt der Beschluss auch: Einige Fragen sind noch nicht zufriedenstellend gelöst.

    Mehr Förderung – besonders für Familien und kleine Einkommen

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  • Gerade in Zeiten hoher Energiepreise, wachsender geopolitischer Spannungen und zunehmender Unsicherheit auf den Energiemärkten wird eines besonders deutlich: Die Energiewende muss funktionieren. National, aber auch vor Ort. Sie ist nicht nur ein Klimaprojekt, sondern auch eine Frage der Versorgungssicherheit und der wirtschaftlichen Stabilität. Umso erstaunlicher ist es, wie schleppend selbst grundlegende Bausteine der Energiewende in Deutschland vorankommen.

    Ein Beispiel dafür ist der Einbau intelligenter Stromzähler – der sogenannten Smart Meter.

    Diese Geräte sind keine technische Spielerei. Sie sind eine zentrale Voraussetzung für ein modernes Stromsystem. Nur mit Smart Metern lässt sich der Stromverbrauch in kurzen Zeitabständen messen und mit der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien abstimmen. Wenn viel Wind- oder Solarstrom verfügbar ist, können Wärmepumpen, Elektroautos oder Batteriespeicher gezielt dann laden. Das entlastet die Netze, senkt Kosten und macht erneuerbare Energien effizienter nutzbar.

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  • Der März ist der internationale Darmkrebsmonat. Das klingt für viele zunächst nach einem eher „unangenehmen“ Thema – dabei geht es um eine der wichtigsten Vorsorgemaßnahmen überhaupt. Denn Darmkrebs gehört weltweit zu den häufigsten Krebserkrankungen, und gleichzeitig zu denen, die sich durch Vorsorge besonders gut verhindern oder früh erkennen lassen. Gerade deshalb verdient dieses Thema mehr Aufmerksamkeit.

    Eine beunruhigende Entwicklung: Darmkrebs bei Jüngeren nimmt zu

    Lange galt Darmkrebs als Erkrankung vor allem älterer Menschen. Doch Studien aus Europa und den USA zeigen seit einigen Jahren eine neue Entwicklung: Die Zahl der Erkrankungen bei Menschen unter 50 Jahren steigt. Warum das so ist, wird noch erforscht.

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