Autor Hermann Geusendam-Wode

  • Zuerst dachte ich, so etwas gibt es doch nur in Italien… Aber solcher Hochmut holt uns bekanntlich schnell ein. Nun haben wir den Salat.

    Am härtesten finde ich diesen Teil des Interviews, dass die WN heute mit dem Leiter des Tiefbauamtes Michael Grimm gemacht hat:

    WN: “Wurde nicht erst 2013 saniert? Erst vor einigen Jahren gab es umfangreiche Bauarbeiten auf allen drei Brückenbauwerken. In diesem Zusammenhang wurde ein Fuß- und Radweg auf der ursprünglich vierspurig angelegten Osttorbrücke angelegt. Warum sind die Rostschäden damals niemandem aufgefallen?”

    Grimm: „Das waren ganz andere Bauteile, wir haben damals oben auf der Brücke gearbeitet, der Schaden ist jetzt aber gewissermaßen unter der Brücke.“

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  • Nach verschiedenen Medienberichten wird die Osttorbrücke ab Freitag für Fahrzeuge mit über 7,5 t Gewicht gesperrt. Grund ist wohl Rost am Stahl des Tragwerks der Brückenkonstruktion, die sowohl den Dortmund-Ems-Kanal als auch die Bahngleise der Strecke Hamm-Münster überspannt.

    Ein Statement dazu:

    Nach den Gründen muss man wohl nicht lange suchen: Hätte man die Brücke engmaschiger kontrolliert und gewartet, hätte es soweit nicht kommen können. Erst vor 6 Jahren wurde der Radweg über die Brücke gebaut, die Fahrbahn abgefräst und die darunter liegende Bauwerksabdichtung erneuert. Hat denn damals keiner unter die Brücke geschaut – oder danach nie wieder?

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  • Schwarz-Grün, das bedeutet oft Stillstand. Nirgendwo wird das deutlicher als bei diesem Thema Wohnungsbau.
    Selbst Münsters Westfälischen Nachrichten, der CDU sonst in Treue verbunden, werfen immer wieder einen kritischen Blick auf die Wohnungsbau Politik der Stadt.

    Abwarten hilft nicht. Die Miet- und Immobilien-preise steigen, die Stadt wird immer unsozialer!

    Letztlich ist es doch nur eine Frage der Zeit – Münster wird neue Stadtteile brauchen, weil ein Ende des Zuzuges von ca. 4 bis 5 Tausend Menschen pro Jahr nicht absehbar ist.

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  • Münsters SPD hat einen Ratsantrag zur Neugründung einer dritten städtischen Gesamtschule beschlossen, für den Schulstandort Roxel.

    Wäre das nicht auch für Hiltrup ein Modell? Und wäre es nicht an der Zeit diese Frage jetzt zu diskutieren, wenn das Schulzentrum so wie so umgebaut wird?

    Fakt ist, die Nachfrage nach Gesamtschulplätzen in Münster ist hoch. Beim letzten Anmeldeverfahren überstieg die Nachfrage wieder das Angebot bei Weitem. Zum Schuljahr 2017/18 mussten alleine die beiden städtischen Gesamtschulen 241 Kinder ablehnen. Das sind mehr Ablehnungen als überhaupt Plätze zur Verfügung stehen. Das zeigt deutlich: Es besteht Handlungsdruck!

    Unsere Position in Hiltrup war immer: Der Eltern Wille entscheidet. Und es ist feststellbar, dieser ändert sich langsam aber kontinuierlich in Richtung integrierter Schulsysteme.

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  • “Ganz, ganz bitter für die SPD, dramatisch – nicht nur in Bayern. Wer eine andere Politik will, wählt offensichtlich nicht uns. Die GroKo-Parteien verlieren enorm. Der SPD fehlt die Machtperspektive.
    Von Erneuerung sehen die Menschen nicht viel, allen Beteuerungen zum Trotz. Und Zündel-Horst beschert seiner CSU ein historisches Tief. Für uns als SPD heißt es jetzt: Endlich Ernst machen damit, aus den Fehlern der Vergangenheit und Gegenwart zu lernen. Mut zu klaren Positionen. Mut zu einer Politik, die eine echte Alternative zur Union bietet. Sozial, solidarisch, mit klarer Haltung gegen Rechts.”

    Robert von Olberg auf Facebook

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