Autor Hermann Geusendam-Wode
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Mehr Schutz für Zugbegleiter – Sicherheit schafft Vertrauen für alle
Ein schrecklicher Vorfall erschüttert die Öffentlichkeit: Ein 36-jähriger Zugbegleiter wurde bei einer Fahrscheinkontrolle in einem Regionalexpress lebensbedrohlich verletzt und starb später an seinen Verletzungen. Diese Gewalttat ist kein Einzelfall, sondern Ausdruck eines wachsenden Problems: Gewalt, Bedrohungen und tägliche Übergriffe gegen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im öffentlichen Verkehr nehmen deutlich zu.
Wir möchten das die SPD sich dafür einsetzt, dass Schutz und Sicherheit im Bahnverkehr politisch ernst genommen werden – sowohl im Bund als auch in den Ländern. Wir stehen an der Seite der Beschäftigten und der Fahrgäste:
Wir wollen, dass diejenigen, die uns täglich sicher durch das Land bringen, nicht allein gelassen werden.
Wir wollen, dass der öffentliche Verkehr für alle wieder attraktiv und verlässlich wird.
Wir wollen ein modernes, sicheres Deutschland – mit einer Bahn, die verbindet und schützt.Denn am Ende geht es um Respekt, Sicherheit und Solidarität – und das ist eine Frage unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts.
Datum · Autor Hermann Geusendam-Wode
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Adaptive Beleuchtung am Kanal: Ein Plädoyer für den Ausgleich im gemeinsamen Lebensraum
Die aktuelle Debatte um die adaptive Beleuchtung an der Kanalpromenade wird oft als neuer Konflikt dargestellt. Tatsächlich handelt es sich um eine alte, immer wiederkehrende Herausforderung: Wie gelingt es, Natur im Siedlungs- und Lebensraum Stadt zu erhalten – ohne dabei die berechtigten Bedürfnisse der Menschen auszublenden, die diesen Raum täglich nutzen?
Der Dortmund-Ems-Kanal und seine Ufer sind ein gutes Beispiel dafür, wie sich Natur und Stadtentwicklung über Jahrzehnte miteinander verflochten haben. Dieser Raum ist vollständig von Menschen geschaffen: Jeder Baum, jeder Strauch wurde gepflanzt. Umso erfreulicher ist es, dass sich hier ein scheinbar natürlicher Lebensraum für Pflanzen und Tiere entwickeln konnte. Das zeigt, dass Stadt und Natur keine Gegensätze sein müssen – aber auch, dass sie immer wieder neu austariert werden müssen.
Datum · Autor Hermann Geusendam-Wode
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Öffentliche Brunnen sind kein verzichtbares Beiwerk, das man folgenlos abstellen kann.
In der heutigen WN wird über die Zukunft der öffentlichen Brunnen in Münster berichtet, auch über den Hiltruper Brunnen an der Marktallee.
Dazu ein Kommentar: Der Artikel über den Zustand der städtischen Brunnen in Münster hinterlässt vielleicht zunächst Ratlosigkeit – und auch Ärger. Wenn die Stadtverwaltung anregt, Betrieb und Sanierung von Brunnenanlagen „grundsätzlich kritisch zu hinterfragen“, offenbart das ein erstaunlich reduziertes Verständnis von Stadtqualität.
Datum · Autor Hermann Geusendam-Wode
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Einladung der Bezirksvertretung Hiltrup zum Neujahrsempfang
am Sonntag, den 18. Januar 2026, ab11:00 Uhr findet in der Stadthalle Hiltrup der Neujahrsempfang der Bezirksvertretung statt.
Diesmal unter der Regie von Friedhelm Schade, dem ersten SPD Bezirksbürgermeister seit der Eingemeindung Hiltrups 1975.Nach seiner Neujahrsansprache lautet das Thema: Wirtschaftliche Entwicklungen in Hiltrup
Datum · Autor Hermann Geusendam-Wode
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Wir unterstützen die Rentenpläne von Bärbel Bas
Seit Wochen wird die sogenannte Rentenreform im Bundestag und auch in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert. Für die SPD-Hiltrup/Berg Fidel Anlass, das Thema am Dienstagabend im Rahmen ihres monatlichen Stammtischgesprächs aufzugreifen.
Während das „Bürgergeld-Thema“ im letzten Monat sehr kontrovers diskutiert wurde, zeigte sich beim Thema Rente breite Einigkeit.
„Wir wollen, dass die Rente verlässlich und auskömmlich bleibt. Die Rente ist ein Versprechen auf eine persönliche Altersversorgung, darauf muss man sich verlassen können“, so Ortsvereinsvorsitzender Hermann Geusendam-Wode.
Im westeuropäischen Vergleich seien die deutschen Renten schon heute bescheiden: Die durchschnittliche Bruttorente in Nordrhein-Westfalen lag 2023 für Männer bei ca. 1.923 € und für Frauen bei ca. 1.390 €.Am Stammtisch war wir uns einig, mit einen „Renteneinkommen“ in dieser Höhe, wäre man im Münsteraner Wohnungsmarkt nahezu chancenlos. Und wer daran weiter kürzen will, der solle das deutlich sagen, treffe dann aber auf sozialdemokratischen Widerstand.
Datum · Autor Hermann Geusendam-Wode