Das war die häufigste Frage an mich, in den letzten Wochen. Daher kurz vor Schluss, eine persönliche Antwort.

Sonntag haben die Wähler/innen das Wort. Am 14. September 2025 sind in Nordrhein-Westfalen Kommunalwahlen und die Wahlen zum Integrationsrat. Eine mögliche Stichwahl für das Amt des Oberbürgermeisters würde für den 28. September 2025 angesetzt.

In Amelsbüren, Berg Fidel und Hiltrup nähert sich unser Wahlkampf dem Ende. Es war nach Europa- und Bundestagswahlen der Dritte innerhalb eines Jahres.
Auf den Straßen sind wir mit unseren Plakaten sehr präsent, ebenso mit der Verteilung von Flyern und der Wahlkampfzeitung. Am Freitag und Samstag gibt es auch noch einmal Wahlkampfstände in Amelsbüren und Hiltrup.

Wochenlang waren auf den CDU Wahlplakanten in Münster ausschließlich Gesichter zu sehen. Kurz vor Schluss traut sich die CDU nun doch noch an Inhalte und rechnet dabei härter mit Oberbürgermeister Markus Lewe ab als jede andere Ratspartei.
Mit Slogans wie „Bauen statt Blockieren“, „Münster muss Familien mögen“ oder „Baustellen gut gemanagt“ greift die CDU Themen auf, die seit über einem Jahrzehnt in der Verantwortung ihres Verwaltungschefs liegen.
„Das ist eine Generalabrechnung mit 16 Jahren Lewe-geführter Verwaltung“, sagt SPD-Fraktionsvorsitzende Lia Kirsch.

Die SPD-Hiltrup/Berg-Fidel hat am vergangenen Dienstag eine Radtour durch das York-Quartier gemacht, wo uns Michaela Mignogna, Co-Vorsitzende des SPD Ortsvereins Südost eine Stunde lang die Entwicklung erläutert und Fragen beantwortet hat. Das dortige Baugebiet soll auf 1600 Wohneinheiten wachsen, hat ebenfalls (wie auch im Neubaugebiet Hiltrup Ost geplant) eine neue Grundschule, mehrere neue Kindergärten, einen Grüngürtel mit Freizeitnutzung und ein Einzelhandelszentrum. Aus unserer Sicht eine gute Möglichkeit, von den Gremmendorfer Erfahrungen lernen.

Wir haben nach dem Besuch ganz bewusst keine Pressemeldung herausgegeben, weil wir die Fragen, die uns bewegen, zunächst einmal gründlich abklopfen wollen.

Denn sonst passiert, was die Hiltruper CDU gerade verursacht, die Aussagen passen nicht zueinander. Mehr dazu im WN-Artikel mit der Überschrift „CDU möchte etwas mit mehr Charme“ unter der Unterzeile „Neubaugebiet Hiltrup-Ost: Einkaufszentrum soll weiter östlich entstehen“, Lokalausgabe Hiltrup vom 18.08.2025.

Dann geht´s weiter „Die CDU stellt die Planungen für ein Stadtteilzentrum am Osttor in Frage. Den Parkplatz vor dem TuS-Stadion mit einem Einkaufszentrum zu bebauen, sei eine Idee, „die nicht wirklich gelungen ist“, erklärt Astrid Bühl, die für die CDU Bezirksbürgermeisterin in Hiltrup werden möchte.“

Frau Bühl saß im Preisgericht für die Entwurfsplanung für das Neubaugebiet Hiltrup Ost. Nun stellt sie dessen Bebauung schon infrage, in dem sie Wohnungsbau mit Einzelhandel überplant. Der Vergleich mit dem Einkaufzentrum Hiltrup West schafft darüber hinaus völlig falsche Assoziationen.

Die SPD Münster weist die Forderung des Grünen OB-Kandidaten Tilman Fuchs nach einer „Netto-Null-Versiegelung“ entschieden zurück. Danach müssten für jede neu versiegelte Fläche im Stadtgebiet an anderer Stelle Flächen entsiegelt werden.
„Das ist in Münster schlicht nicht umsetzbar und würde bedeuten, dass die Entstehung neuer Wohngebiete deutlich erschwert würde“, so Lia Kirsch, Fraktionsvorsitzende der SPD im Rat. „Gerade in einer Stadt, in der die Mieten rasant steigen ist eine solche Forderung ein Schlag ins Gesicht für die vielen Familien, Studierende und Rentnerinnen, die eine bezahlbare Wohnung suchen.“

Sehr geehrte Frau Porf. Dr. Brosius-Gersdorf,

es macht uns betroffen, was Sie erleben mussten und wir beobachten konnten.

Wir danken Ihnen herzlich, für Ihre Bereitschaft als Richterin für das Verfassungsgericht zu kandidieren.
Nach unserem Eindruck haben Sie sehr rasch verstanden, was für eine Kampagne dann begann.

Es war eine geplante und gut durch orchestrierte Inszenierung rechter Kreise, die vermutlich schon länger darauf gewartet haben,
ihr Kampagnen-Instrument auszuprobieren. SIE passten ins „Bild“ – dann drückte jemand die Enter-Taste.

Frauke Brosius-Gersdorf war in den vergangenen Wochen massiven Angriffen mit zahlreichen Falschmeldungen ausgesetzt. Das war Teil einer beispiellosen, orchestrierten Kampagne rechter Netzwerke. Das ist eine Hetzkampagne, die uns Sorgen machen muss. Die persönlichen Anfeindungen der letzten Wochen sind in keiner Weise akzeptabel. Das darf sich nicht wiederholen, weil es ein Schaden für die Demokratie ist.

Für uns als SPD ist klar: Diejenigen, die am Ende nicht zu ihrem Wort innerhalb der Koalition gestanden haben, müssen dringend aufarbeiten, was da passiert ist. Es braucht Stabilität und klare Führung. Es braucht Verlässlichkeit, Zusammenhalt und Verantwortung. Das erwarten wir von unserem Koalitionspartner.

Zum heutigen Start des neuen Ausbildungsjahres wünscht die SPD Münster allen Auszubildenden in Münster einen erfolgreichen Start in diesen wichtigen Lebensabschnitt.
„Ausbildung verdient mehr als warme Worte. Sie verdient echte Anerkennung und gute Rahmenbedingungen“, betont Stephan Brinktrine, Oberbürgermeisterkandidat der SPD Münster. „Ob Handwerk, Pflege, Technik oder Handel – unsere Azubis sind die Zukunft unserer Stadt.“

„Es ist schon bemerkenswert, wie die FDP versucht, unsere Aktion zur katastrophalen Lage am Hans-Böckler-Berufskolleg kleinzureden. Statt endlich einzugestehen, dass Berufsschülerinnen und Berufsschüler seit Jahren in völlig unzureichenden Gebäuden lernen müssen, inszeniert die FDP Empörung über ein paar Meter Absperrband. Das lenkt nur davon ab, dass sie selbst keinerlei Konzept für eine nachhaltige Verbesserung der Berufsschulstandorte hat.“

Die SPD stellt klar: Ein moderner Berufsschulcampus ist kein Luftschloss, sondern ein dringend notwendiger Schritt, um die Ausbildungsbedingungen in Münster endlich auf ein zeitgemäßes Niveau zu bringen. Dieses Ziel wird von zahlreichen Fachleuten, Kammern und auch den Schulen selbst unterstützt. Gerade angesichts des sich verschärfenden Fachkräftemangels können wir es uns nicht leisten, junge Menschen mit veralteter Infrastruktur zu vergraulen. Wer die Ausbildungsbedingungen verschleppt, riskiert am Ende die Wettbewerbsfähigkeit unserer gesamten Region.