Die Preise im Supermarkt kennen seit Jahren nur eine Richtung: nach oben. Für viele Menschen ist der Wocheneinkauf längst zur Belastungsprobe geworden. Gerade Familien, Rentnerinnen und Rentner sowie Beschäftigte mit kleinen und mittleren Einkommen spüren die steigenden Kosten jeden Tag. Kein Wunder also, dass die Forderung nach einer Senkung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel wieder stärker in den Fokus rückt. Führende Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten machen deutlich: Der Staat muss handeln, um die Menschen spürbar zu entlasten.

Die Zahlen sind eindeutig: Lebensmittel sind in Deutschland in den vergangenen Jahren um rund ein Drittel teurer geworden. ([Deutschlandfunk]1)
Für viele Haushalte bedeutet das: weniger Spielraum, mehr Verzicht, mehr Sorgen. Gerade deshalb ist klar: Entlastung muss dort ansetzen, wo sie wirklich ankommt – beim täglichen Einkauf.

Die steigenden Spritpreise belasten viele Menschen in Deutschland massiv – Pendlerinnen und Pendler, Familien und kleine Betriebe gleichermaßen. Während Krisen und internationale Konflikte den Ölpreis zwar beeinflussen, lässt sich der besonders starke Preisanstieg in Deutschland damit allein nicht erklären. Für die Sozialdemokratie ist deshalb klar: Wenn marktmächtige Mineralölkonzerne Krisen ausnutzen, um ihre Gewinne zu maximieren, muss der Staat handeln.
Lars Klingbeil hat deshalb deutlich gesagt, dass die Politik nicht tatenlos zusehen darf. In einem Schreiben an den CDU-Vorsitzenden Friedrich Merz und Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche fordert er entschlosseneres Handeln. Seine Botschaft: In Krisenzeiten muss der Staat handlungsfähig sein und die Bürgerinnen und Bürger vor überhöhten Preisen schützen.

Gerade für Pendlerinnen und Pendler, für Familien und für kleine Betriebe ist das eine Frage der sozialen Gerechtigkeit.

Vor zehn Jahren sorgten spektakuläre Pläne für den 99 Meter hohen Rockwool-Schornstein in Münster-Hiltrup für Schlagzeilen. Die Künstler Wolfgang Winter und Berthold Hörbelt wollten den stillgelegten Industrieschlot in ein gigantisches Kunstwerk verwandeln – mit Edelstahlverkleidung und einem goldenen Bogenschützen an der Spitze. Münsters höchste Skulptur sollte entstehen.

Bekanntlich kam alles anders. Die Kunstidee verschwand schnell wieder in der Schublade. Geblieben ist der häßliche Turm. Und mit ihm eine viel wichtigere Frage: Warum passiert auf diesem Gelände eigentlich seit Jahrzehnten so wenig?

Denn das ehemalige Rockwool-Areal ist kein Randgrundstück irgendwo im Außenbereich. Im Gegenteil: Es liegt total zentral zwischen Kanal und Bahnhof Hiltrup, hervorragend angebunden an Bahn, Straße und Wasser. Ein Standort, der zum Beispiel für Mitarbeitende, Auszubildende und Studierende ideal erreichbar wäre. Kurz gesagt: ein echtes Filetstück für die Stadtentwicklung. Trotzdem hat die Stadt Münster bislang scheinbar kaum ernsthaft versucht, dieses Gelände strategisch zu entwickeln. Weder wurde über einen Ankauf gesprochen noch über eine gezielte Ansiedlung neuer Nutzungen. Während andere Städte Industriebrachen aktiv in Zukunftsorte verwandeln, bleibt in Hiltrup seit Jahren alles beim Alten.

Reformbedarf in der gesetzlichen Krankenversicherung: Vorschläge liegen auf dem Tisch

Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) steht vor großen finanziellen Herausforderungen. Eine von der Bundesregierung eingesetzte Finanzkommission hat nun erste Vorschläge vorgelegt, wie das System stabilisiert werden könnte. Insgesamt umfasst der Bericht mehrere Dutzend Maßnahmen, mit denen die wachsende Finanzierungslücke der Krankenkassen geschlossen werden soll. Der Hintergrund ist ernst: Schon in den kommenden Jahren drohen der gesetzlichen Krankenversicherung milliardenschwere Defizite. Für das Jahr 2027 wird eine Finanzierungslücke im zweistelligen Milliardenbereich erwartet. Ohne Gegenmaßnahmen könnte sie bis zum Ende des Jahrzehnts deutlich weiter anwachsen. Gründe dafür sind unter anderem steigende Gesundheitsausgaben, teure neue Medikamente, höhere Personalkosten im Gesundheitswesen und die demografische Entwicklung.

Die Kommission hat deshalb eine Vielzahl möglicher Maßnahmen zusammengestellt. Ziel ist es, sowohl die Einnahmen zu stärken als auch das Ausgabenwachstum zu begrenzen.

In der Nacht zum Sonntag wurden die Uhren wieder vorgestellt: Um 2 Uhr sprang die Zeit direkt auf 3 Uhr – die Sommerzeit hat begonnen. Damit gilt bis Ende Oktober die Mitteleuropäische Sommerzeit. Eingeführt wurde sie in Deutschland 1980, ursprünglich mit dem Ziel, Energie zu sparen und das Tageslicht besser zu nutzen. Doch der Nutzen der Zeitumstellung wird seit Jahren kritisch diskutiert. Studien zeigen, dass die Umstellung auf die Sommerzeit für viele Menschen eine Belastung sein kann.

Für unseren Körper bedeutet die Umstellung vor allem eines: eine Stunde weniger Schlaf. Der biologische Rhythmus gerät aus dem Takt – ähnlich wie bei einem kleinen Jetlag. In den Tagen nach der Zeitumstellung berichten viele Menschen über Müdigkeit, Schlafprobleme oder Konzentrationsschwierigkeiten. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen zudem, dass in der ersten Woche nach der Umstellung mehr Verkehrsunfälle und Herz-Kreislauf-Probleme auftreten können. Der Grund liegt in der kurzfristigen Störung unseres natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus. Auch Umfragen zeigen: Viele Menschen empfinden die Zeitumstellung als Belastung. Rund 30 % der Deutschen berichten von Beschwerden, Frauen häufiger als Männer. Besonders verbreitet sind Müdigkeit, Einschlafprobleme und Reizbarkeit.

Der Bundestag hat eine wichtige Reform der privaten Altersvorsorge beschlossen. Mit dem neuen Altersvorsorge-Depot, das voraussichtlich ab 2027 starten soll, wird die bisherige Förderung der privaten Vorsorge – bekannt aus der Riester-Rente – grundlegend umgebaut. Der Ansatz ist richtig: Mehr Transparenz, mehr Förderung und endlich die Möglichkeit, staatlich geförderte Altersvorsorge stärker auf kostengünstige Aktien-ETFs zu stützen.
Gerade für viele Menschen, die sich bisher von komplizierten Riester-Produkten abgeschreckt fühlten, kann das ein Fortschritt sein. Trotzdem zeigt der Beschluss auch: Einige Fragen sind noch nicht zufriedenstellend gelöst.

Mehr Förderung – besonders für Familien und kleine Einkommen

Gerade in Zeiten hoher Energiepreise, wachsender geopolitischer Spannungen und zunehmender Unsicherheit auf den Energiemärkten wird eines besonders deutlich: Die Energiewende muss funktionieren. National, aber auch vor Ort. Sie ist nicht nur ein Klimaprojekt, sondern auch eine Frage der Versorgungssicherheit und der wirtschaftlichen Stabilität. Umso erstaunlicher ist es, wie schleppend selbst grundlegende Bausteine der Energiewende in Deutschland vorankommen.

Ein Beispiel dafür ist der Einbau intelligenter Stromzähler – der sogenannten Smart Meter.

Diese Geräte sind keine technische Spielerei. Sie sind eine zentrale Voraussetzung für ein modernes Stromsystem. Nur mit Smart Metern lässt sich der Stromverbrauch in kurzen Zeitabständen messen und mit der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien abstimmen. Wenn viel Wind- oder Solarstrom verfügbar ist, können Wärmepumpen, Elektroautos oder Batteriespeicher gezielt dann laden. Das entlastet die Netze, senkt Kosten und macht erneuerbare Energien effizienter nutzbar.

Viele Menschen in Nordrhein-Westfalen kennen ihn noch nicht – aber das könnte sich bald ändern. Jochen Ott ist der designierte Spitzenkandidat der SPD für die Landtagswahl 2027 und damit Herausforderer von Hendrik Wüst. Und er ist jemand, der unserem Land wieder Richtung geben kann.

Ein Politiker mit Bodenhaftung

Jochen Ott wurde 1974 in Köln geboren. Bevor er hauptberuflich Politiker wurde, arbeitete er als Lehrer für Geschichte, Sozialwissenschaften und Religion. Seit 2010 gehört er dem Landtag von Nordrhein-Westfalen an, seit 2023 ist er Vorsitzender der SPD-Fraktion und damit Oppositionsführer im Parlament. Der Vater von drei Töchtern bringt Erfahrungen aus Bildung, Kommunalpolitik und Landespolitik mit. Seine politische Laufbahn begann früh: Schon in den 1990er-Jahren trat er in die SPD ein, später führte er viele Jahre die Kölner SPD. Ott gilt als jemand, der zuhören kann, der Menschen ernst nimmt – und der gleichzeitig klare Kante zeigt, wenn es nötig ist.

Einer von uns, der Politik erklären kann

Wer Jochen Ott erlebt, merkt schnell: Das ist keiner der typischen Politik-Technokraten. Er ist kommunikativ, direkt, manchmal auch leidenschaftlich. Seine politische Art ist geprägt von Nähe zu den Menschen und klarer Sprache. Beobachter beschreiben ihn als bodenständigen Politiker, der bewusst auf verständliche Worte statt auf politischen Jargon setzt.

Genau das braucht Nordrhein-Westfalen heute!

Nordrhein-Westfalen darf keine weitere Zeit verlieren. Seit Jahren wird unser Bundesland von einer schwarz-grünen Koalition verwaltet. Vieles läuft geräuschlos – aber gerade das wird inzwischen schon als Erfolg verkauft. Dabei verliert Nordrhein-Westfalen wertvolle Zeit.

Zeit, die wir dringend brauchen, um:

  • die industrielle Transformation aktiv zu gestalten
  • Innovation und neue Technologien schneller zu ermöglichen
  • Verwaltung und Behörden endlich digital und bürgerfreundlich zu machen
  • Straßen, Brücken und Infrastruktur zu modernisieren
  • Städte und Gemeinden finanziell zu entlasten
  • Familien, Bildung und Ausbildung wieder stärker in den Mittelpunkt zu stellen

Jochen Ott steht für eine Politik, die diese Herausforderungen aktiv anpacken will.

Chancengerechtigkeit und Zukunft

Ein Schwerpunkt seiner politischen Arbeit liegt seit Jahren auf Bildung und Chancengleichheit. Kein Zufall – als ehemaliger Lehrer weiß er, wie entscheidend gute Bildung für die Zukunft eines Landes ist. Seine Vorschläge zielen darauf ab, Kindern bessere Startbedingungen zu geben, etwa durch stärkere Investitionen in Kitas und Schulen oder neue Ideen für mehr Chancengleichheit.Für ihn gilt: Wer in Bildung investiert, investiert in die Zukunft unseres Landes.

Ein Hoffnungsträger für Nordrhein-Westfalen

Die SPD in Nordrhein-Westfalen steht vor einer großen Aufgabe. Nach Jahren in der Opposition braucht es einen neuen Aufbruch.
Jochen Ott steht für genau diesen Aufbruch.
Er ist kein Lautsprecher, sondern jemand, der anpacken will.
Kein Verwalter – sondern ein Gestalter.

Nordrhein-Westfalen kann mehr. Mit Ideen, Mut und einer klaren sozialen Orientierung. Jochen Ott ist einer, der es kann!

Der März ist der internationale Darmkrebsmonat. Das klingt für viele zunächst nach einem eher „unangenehmen“ Thema – dabei geht es um eine der wichtigsten Vorsorgemaßnahmen überhaupt. Denn Darmkrebs gehört weltweit zu den häufigsten Krebserkrankungen, und gleichzeitig zu denen, die sich durch Vorsorge besonders gut verhindern oder früh erkennen lassen. Gerade deshalb verdient dieses Thema mehr Aufmerksamkeit.

Eine beunruhigende Entwicklung: Darmkrebs bei Jüngeren nimmt zu

Lange galt Darmkrebs als Erkrankung vor allem älterer Menschen. Doch Studien aus Europa und den USA zeigen seit einigen Jahren eine neue Entwicklung: Die Zahl der Erkrankungen bei Menschen unter 50 Jahren steigt. Warum das so ist, wird noch erforscht.

Im April sollen in Münster die neuen Grundsteuerbescheide verschickt werden. Für viele Eigentümerinnen und Eigentümer wird das keine angenehme Post sein. Schon jetzt ist klar: In vielen Fällen wird es zu spürbaren Mehrbelastungen kommen.

Die Stadt betont zwar, dass die Reform für den kommunalen Haushalt insgesamt aufkommensneutral sein soll. Das bedeutet: Die Stadt nimmt insgesamt nicht mehr Grundsteuer ein als zuvor. Für einzelne Grundstücke und Häuser kann die Belastung dennoch deutlich steigen – und genau das wird bei vielen Haushalten spürbar werden.

Ein schwieriger Zeitpunkt