Viele Menschen in Nordrhein-Westfalen kennen ihn noch nicht – aber das könnte sich bald ändern. Jochen Ott ist der designierte Spitzenkandidat der SPD für die Landtagswahl 2027 und damit Herausforderer von Hendrik Wüst. Und er ist jemand, der unserem Land wieder Richtung geben kann.

Ein Politiker mit Bodenhaftung

Jochen Ott wurde 1974 in Köln geboren. Bevor er hauptberuflich Politiker wurde, arbeitete er als Lehrer für Geschichte, Sozialwissenschaften und Religion. Seit 2010 gehört er dem Landtag von Nordrhein-Westfalen an, seit 2023 ist er Vorsitzender der SPD-Fraktion und damit Oppositionsführer im Parlament. Der Vater von drei Töchtern bringt Erfahrungen aus Bildung, Kommunalpolitik und Landespolitik mit. Seine politische Laufbahn begann früh: Schon in den 1990er-Jahren trat er in die SPD ein, später führte er viele Jahre die Kölner SPD. Ott gilt als jemand, der zuhören kann, der Menschen ernst nimmt – und der gleichzeitig klare Kante zeigt, wenn es nötig ist.

Einer von uns, der Politik erklären kann

Wer Jochen Ott erlebt, merkt schnell: Das ist keiner der typischen Politik-Technokraten. Er ist kommunikativ, direkt, manchmal auch leidenschaftlich. Seine politische Art ist geprägt von Nähe zu den Menschen und klarer Sprache. Beobachter beschreiben ihn als bodenständigen Politiker, der bewusst auf verständliche Worte statt auf politischen Jargon setzt.

Genau das braucht Nordrhein-Westfalen heute!

Nordrhein-Westfalen darf keine weitere Zeit verlieren. Seit Jahren wird unser Bundesland von einer schwarz-grünen Koalition verwaltet. Vieles läuft geräuschlos – aber gerade das wird inzwischen schon als Erfolg verkauft. Dabei verliert Nordrhein-Westfalen wertvolle Zeit.

Zeit, die wir dringend brauchen, um:

  • die industrielle Transformation aktiv zu gestalten
  • Innovation und neue Technologien schneller zu ermöglichen
  • Verwaltung und Behörden endlich digital und bürgerfreundlich zu machen
  • Straßen, Brücken und Infrastruktur zu modernisieren
  • Städte und Gemeinden finanziell zu entlasten
  • Familien, Bildung und Ausbildung wieder stärker in den Mittelpunkt zu stellen

Jochen Ott steht für eine Politik, die diese Herausforderungen aktiv anpacken will.

Chancengerechtigkeit und Zukunft

Ein Schwerpunkt seiner politischen Arbeit liegt seit Jahren auf Bildung und Chancengleichheit. Kein Zufall – als ehemaliger Lehrer weiß er, wie entscheidend gute Bildung für die Zukunft eines Landes ist. Seine Vorschläge zielen darauf ab, Kindern bessere Startbedingungen zu geben, etwa durch stärkere Investitionen in Kitas und Schulen oder neue Ideen für mehr Chancengleichheit.Für ihn gilt: Wer in Bildung investiert, investiert in die Zukunft unseres Landes.

Ein Hoffnungsträger für Nordrhein-Westfalen

Die SPD in Nordrhein-Westfalen steht vor einer großen Aufgabe. Nach Jahren in der Opposition braucht es einen neuen Aufbruch.
Jochen Ott steht für genau diesen Aufbruch.
Er ist kein Lautsprecher, sondern jemand, der anpacken will.
Kein Verwalter – sondern ein Gestalter.

Nordrhein-Westfalen kann mehr. Mit Ideen, Mut und einer klaren sozialen Orientierung. Jochen Ott ist einer, der es kann!

Der März ist der internationale Darmkrebsmonat. Das klingt für viele zunächst nach einem eher „unangenehmen“ Thema – dabei geht es um eine der wichtigsten Vorsorgemaßnahmen überhaupt. Denn Darmkrebs gehört weltweit zu den häufigsten Krebserkrankungen, und gleichzeitig zu denen, die sich durch Vorsorge besonders gut verhindern oder früh erkennen lassen. Gerade deshalb verdient dieses Thema mehr Aufmerksamkeit.

Eine beunruhigende Entwicklung: Darmkrebs bei Jüngeren nimmt zu

Lange galt Darmkrebs als Erkrankung vor allem älterer Menschen. Doch Studien aus Europa und den USA zeigen seit einigen Jahren eine neue Entwicklung: Die Zahl der Erkrankungen bei Menschen unter 50 Jahren steigt. Warum das so ist, wird noch erforscht.

Im April sollen in Münster die neuen Grundsteuerbescheide verschickt werden. Für viele Eigentümerinnen und Eigentümer wird das keine angenehme Post sein. Schon jetzt ist klar: In vielen Fällen wird es zu spürbaren Mehrbelastungen kommen.

Die Stadt betont zwar, dass die Reform für den kommunalen Haushalt insgesamt aufkommensneutral sein soll. Das bedeutet: Die Stadt nimmt insgesamt nicht mehr Grundsteuer ein als zuvor. Für einzelne Grundstücke und Häuser kann die Belastung dennoch deutlich steigen – und genau das wird bei vielen Haushalten spürbar werden.

Ein schwieriger Zeitpunkt

Die geopolitische Lage spitzt sich zu. Der Krieg rund um den Iran hat längst Auswirkungen über die Region hinaus – auch auf Energiepreise, Lieferketten und damit direkt auf den Alltag vieler Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Deutschland. Für eine Politik, die sich den Interessen der Beschäftigten verpflichtet fühlt, muss klar sein: Die wirtschaftlichen Folgen eines solchen Konflikts dürfen nicht allein auf den Schultern der Menschen landen.

Gerade jetzt lohnt sich ein Blick auf die Vorschläge des Deutscher Gewerkschaftsbund. Der DGB fordert zu Recht, Energiepreise zu stabilisieren und sowohl Haushalte als auch Betriebe zu entlasten. Denn wenn Energie teuer wird, trifft das doppelt: Beschäftigte zahlen mehr für Heizung und Strom, während Unternehmen steigende Kosten spüren – mit Risiken für Arbeitsplätze und Investitionen.

Früher war die Rollenverteilung klar: Schulabgänger schrieben Bewerbungen – und Betriebe entschieden, wen sie nehmen.
Heute ist das vielerorts umgekehrt. In vielen Branchen herrscht Bewerbermangel, Ausbildungsplätze bleiben unbesetzt. Junge Menschen haben häufig mehrere Optionen und wählen gezielt aus, wo sie ihre Ausbildung beginnen wollen.

Damit stehen Unternehmen vor einer neuen Frage: Womit überzeugt man junge Menschen wirklich?

Viele Unternehmen setzen in Stellenanzeigen auf sogenannte „Benefits“: Jobticket, Obstkorb, Fitnessstudio-Zuschuss oder Mitarbeiterrabatte. Doch Studien zeigen, dass diese Zusatzleistungen allein selten ausschlaggebend sind. Entscheidend ist für junge Bewerber vielmehr, wie die Ausbildung tatsächlich organisiert ist und welche Perspektiven sie bietet.

Die Stadtwerke Münster feiern in diesem Jahr ihr 125-jähriges Bestehen. Für viele Münsteranerinnen und Münsteraner sind sie selbstverständlich: Strom, Gas, Wasser, Busverkehr, Bäder oder Hafenentwicklung – vieles, was unseren Alltag prägt, hängt mit diesem kommunalen Unternehmen zusammen.

Doch der Fortbestand der Stadtwerke in kommunaler Hand war keineswegs immer selbstverständlich.

Ich erinere hier einmal an die Privatisierungsdebatte 2001/2002:

Anfang der 2000er Jahre stand Münster vor einer weitreichenden Entscheidung. Eine CDU/FDP Mehrheit im Rat beschloss im November 2001, bis zu 49 Prozent der Geschäftsanteile der Stadtwerke zu verkaufen – mit Ausnahme der Verkehrsbetriebe. Dahinter stand die Vorstellung, durch private Investoren kurzfristig Geld in die Stadtkasse zu bekommen.

Die SPD Münster stellte sich damals gemeinsam mit vielen engagierten Bürgerinnen und Bürgern entschieden gegen diesen Plan. Unsere Überzeugung war klar: Die Energie- und Wasserversorgung, zentrale Infrastruktur und kommunale Daseinsvorsorge gehören in öffentliche Hand.

Heute gehen in Münster Nachrichten durch die Redaktionen, die viele Menschen aufhorchen lassen: Die Rheinische Post Mediengruppe aus Düsseldorf will die Westfälische Medien Holding AG übernehmen. Zu ihr gehören unter anderem die Westfälische Nachrichten, die Münstersche Zeitung, das Westfalen-Blatt und weitere regionale Titel. Die Vereinbarung über den Kauf aller Aktien ist bereits geschlossen – jetzt muss noch das Bundeskartellamt zustimmen.

Sollte die Übernahme genehmigt werden, würde der Düsseldorfer Verlag wohl zur auflagenstärksten Zeitungsgruppe in Nordrhein-Westfalen aufsteigen.
Auf den ersten Blick klingt das nach einer üblichen Nachricht aus der Medienbranche. Aber für Städte wie Münster steht viel mehr auf dem Spiel.

Lokalpolitik braucht Lokaljournalismus

Die heutigen 5,5 Prozent für die SPD bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg sind ein bitteres Ergebnis. Für viele Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten fühlt sich das wie ein politischer Tiefpunkt an. Auch ich will daran nichts schönreden.

Und trotzdem machen mich diese Zahlen nicht hoffnungslos. Im Gegenteil: Sie zwingen uns dazu, einige grundlegende Fragen ehrlich zu stellen – und genau darin kann auch eine Chance liegen. Denn die Probleme der Sozialdemokratie sind nicht einfach das Ergebnis eines schlechten Wahlkampfs oder einer einzelnen falschen Entscheidung. Sie haben viel mit tiefgreifenden Veränderungen unserer Gesellschaft zu tun.

Der Gender Pay Gap ist in Deutschland seit Jahren ein politisches Thema. Trotzdem bleibt eine zentrale Ursache erstaunlich oft unangetastet: Das Ehegattensplitting. Wer über Lohngleichheit spricht, darf über dieses Steuermodell nicht schweigen.

Eine aktuelle Studie des Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung zeigt erneut, was viele längst vermuten: Für viele verheiratete Frauen lohnt es sich finanziell kaum, ihre Arbeitszeit auszuweiten. Das Steuersystem belohnt weiterhin das alte Modell – ein Hauptverdiener, ein Zuverdiener. In der Realität heißt das meist: Der Mann arbeitet Vollzeit, die Frau bleibt in Teilzeit.

So wird Ungleichheit nicht nur hingenommen, sondern strukturell stabilisiert. Und das war historisch durchaus so gewollt: Das Ehegattensplitting stammt aus einer Zeit, in der Politik und Gesellschaft davon ausgingen, dass verheiratete Frauen gar nicht oder nur begrenzt erwerbstätig sein sollten.

Mehr als 1.700 Unternehmen haben einen ungewöhnlich deutlichen Appell an die Bundesregierung gerichtet: Die Energiewende darf nicht ausgebremst werden.

Bemerkenswert ist vor allem, wer diesen Appell formuliert hat. Es sind nicht Umweltverbände oder Aktivistinnen. Es sind Unternehmerinnen und Unternehmer selbst – aus Industrie, Handwerk und Energiewirtschaft. Menschen also, die investieren, Arbeitsplätze schaffen und täglich wirtschaftliche Risiken tragen.

Sie warnen: Eine Abkehr vom Ausbau der erneuerbaren Energien würde enorme wirtschaftliche Chancen verspielen.

Diese Intervention ist politisch bemerkenswert. Denn über viele Jahre wurde die Energiewende gerade aus konservativen Kreisen immer wieder als Belastung für die Wirtschaft dargestellt. Zu teuer, zu ideologisch, zu riskant – so lauteten die Argumente.